. Dr. Dr. Diana Kakoschke in Bergisch Gladbach (Bensberg) - Zahnärztliche Chirurgie

Zahnärztliche Chirurgie

Erkrankungen oder Verletzungen des Kieferknochens, der Zähne oder der Mundhöhlenschleimhaut erfordern oft eine chirurgische Behandlung. Als Ärztin für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie bin ich für diese Behandlung spezialisiert ausgebildet. Vertrauen Sie auf meine langjährige Erfahrung. Wir gestalten Ihnen die Behandlung so angenehm wie möglich. So ist zusätzlich zu der örtlichen Betäubung auf Wunsch die Gabe eines beruhigend und entspannend wirkenden Medikamentes möglich. Gerne erkläre ich Ihnen im persönlichen Gespräch die einzelnen Schritte der Operation. Bei akuten Erkrankungen sowie Schmerzen ist eine zeitnahe Terminvergabe selbstverständlich.

ZAHNÄRZTLICHE CHIRURGIE


  • Warum müssen Wurzelspitzen entfernt werden? Open or Close

    Durch Karies aber auch durch Verletzungen unterschiedlichster Ursache kann ein Zahnnerv (Pulpa) absterben. Da, das zu Grunde gegangene Gewebe einen guten Bakteriennährboden darstellt muss es entfernt werden. Hierzu wird das abgestorbene Gewebe entfernt und der gereinigte und desinfizierte Kanal mit einem speziellen Füllmaterial (Wurzelfüllung) versehen. Ist eine ausreichende Abdichtung möglich so kann der Zahn erhalten werden.
    In einigen Fällen ist jedoch eine ausreichende Aufbereitung des Kanals aus anatomischen Gründen (enge, verschlossene Wurzelkanäle, starke Wurzelkrümmungen, Verästelungen des Nervkanals im Wurzelspitzenbereich etc.) nicht möglich. Infolge kann es zu einer Entzündung an der Wurzelspitze kommen. Als letzter Versuch des Zahnerhaltes ist dann eine Wurzelspitzenamputation (Wurzelspitzenresektion) erforderlich.

    Wie werden Wurzelspitzen entfernt?

    Der Eingriff erfolgt mit einer örtlichen Betäubung, wie sie auch bei anderen Zahnbehandlungen üblich ist. Nach einem Schleimhautschnitt wird der Knochen über der Wurzelspitze abgetragen und anschließend die Wurzelspitze, eingekürzt und das entzündlich veränderte Gewebe entfernt. Mitunter bietet es sich an die Wurzelfüllung gemeinsam mit der Wurzelspitzenresektion durchzuführen, da man während der Operation besser das Füllungsergebnis im Wurzelspitzenbereich kontrollieren kann.
    In Fällen, in denen eine zeitgleiche Wurzefüllung nicht möglich ist (Zahn ist überkront, Wurzelfüllung lässt sich nicht mehr entfernen) kann der Kanal zusätzlich von der Wurzelspitze aus abgedichtet werden (retrograde Wurzelfüllung). Voraussetzung für eine erfolgreiche retrograde Füllung ist jedoch eine gute Zugänglichkeit des Kanals und eine ausreichende Blutstillung.
    Der Behandlungserfolg ist erst nach 6 Monaten abschätzbar, wenn sich auf dem Kontrollröntgenbild eine Knochenanlagerung im Wurzelspitzenbereich zeigt. Da es bei einem Misserfolg nicht zwangsläufig zu Schmerzen kommt ist im ersten Jahr eine regelmäßige klinische und radiologische Kontrolle der behandelten Zähne erforderlich. Der entstehende Knochendefekt kann zusätzlich mit Knochenersatzmaterialien aufgefüllt werden. www.curasan.de www.geistlich.de

    Mit welchen Folgen muss ich rechnen?

    Allgemeine Folgen des Eingriffes sind Wundschmerzen und eine Schwellung der Wange. Die Schwellung bedingt mitunter eine vorübergehende Einschränkung der Mundöffnung. Siehe Verhaltensmaßnahmen nach operativen Eingriffen in der Mundhöhle! Über mögliche zusätzliche Besonderheiten der Behandlung werden Sie nach erfolgter eingehender Untersuchung individuell aufgeklärt.

  • Informationen zu Weisheitszähnen Open or Close

    Warum sollten Weisheitszähne entfernt werden?

    Weisheitszähne liegen hinten im Kiefer. Häufig fehlt ihnen der Platz, um sich regelrecht in die Zahnreihe einzuordnen. In Abhängigkeit davon wie tief und wie ein Zahn im Kieferknochen verbleibt spricht der Arzt von „retinierten“ oder „teilretinierten“ Zähnen.
    Solche Zähne können Entzündungen sowohl an den Schleimhäuten (schmerzhafte Schwellung im Bereich des Zahnes aber auch bei länger bestehender Entzündung Ausbreitung in Wange und den Hals) als auch im Knochen verursachen. Darüberhinaus kann der Wachstumsdruck eines durchbrechenden Weisheitszahnes zu Verschiebungen der bereits vorhandenen Zähne führen oder die Nachbarzähne unmittelbar schädigen. Ein nicht regelrecht durchgebrochener Weisheitszahn kann auch zu Bissstörungen führen. Durchgebrochene Weisheitszähne können ebenso wie andere Zähne durch Karies zerstört werden und dann Ursache für Schmerzen und Entzündungen sein.

    Wie werden Weisheitszähne entfernt?

    Die Entfernung der Zähne erfolgt im allgemeinen mit einer örtlichen Betäubung, wie sie auch bei anderen Zahnbehandlungen üblich ist. In Ausnahmefällen kann die Zahnentfernung auch in einer ambulant durchgeführten Vollnarkose erfolgen. Als erstes wird die Schleimhaut über dem Zahn eröffnet, sodann der Knochen über dem Zahn abgetragen werden. Der Zahn wird entfernt, oder soweit erforderlich geteilt und in Stücken entfernt. Die Wunde wird vernäht; nach einer Woche werden die Fäden entfernt werden.

    Mit welchen Folgen muss ich rechnen?

    Allgemeine Folgen des Eingriffes sind Wundschmerzen und eine Schwellung der Wange. Die Schwellung bedingt mitunter eine vorübergehende Einschränkung der Mundöffnung. Siehe Verhaltensmaßnahmen nach operativen Eingriffen in der Mundhöhle! Über mögliche zusätzliche Besonderheiten der Behandlung werden Sie nach erfolgter eingehender Untersuchung individuell aufgeklärt.

  • Informationen zur Freilegung von retinierten und verlagerten Zähnen Open or Close

    Warum müssen Zähne freigelegt werden?

    Mitunter kommt es vor, dass Zähne nicht in die Mundhöhle durchbrechen und ihren vorgesehenen Platz im Kiefer einnehmen, sondern im Kiefer verbleiben oder außerhalb der Zahnreihe durchbrechen. Häufig fehlt ihnen der Platz um sich regelrecht in die Zahnreihe einzuordnen. Mögliche Ursachen sind eine Verengung der Lücke durch vorzeitigen Verlust des Milchzahnes, Unfälle oder Hindernisse wie überzählige Zahnanlagen. Fast immer lassen sich solche Zähne, auch im erwachsenen Alter, kieferorthopädisch einordnen. Voraussetzung für einen Behandlungserfolg ist häufig die chirurgische Freilegung der betroffenen Zähne.

    Wie werden Zähne freigelegt?

    Die Freilegung retinierter Zähne erfolgt im allgemeinen mit einer örtlichen Betäubung wie sie auch bei anderen Zahnbehandlungen üblich ist. In Ausnahmefällen kann der Eingriff auch in einer ambulant durchgeführten Vollnarkose erfolgen. Als erstes wird die Schleimhaut über dem Zahn eröffnet, sodann muss der Knochen über der Zahnkrone abgetragen werden. Nach Anbringen eines Brackets an das ein Draht befestigt ist, wird die Schleimhaut über dem Zahn wieder vernäht. Die Nähte werden nach einer Woche entfernt.

    Mit welchen Folgen muss ich rechnen?

    Allgemeine Folgen des Eingriffes sind Wundschmerzen und eine Schwellung der Wange. Die Schwellung bedingt mitunter eine vorübergehende Einschränkung der Mundöffnung. Siehe Verhaltensmaßnahmen nach operativen Eingriffen in der Mundhöhle! Über mögliche zusätzliche Besonderheiten der Behandlung werden Sie nach erfolgter eingehender Untersuchung individuell aufgeklärt.

  • Informationen zu knochenaufbauenden Maßnahmen Open or Close

    Womit kann fehlender Knochen wieder aufgebaut werden?

    Der Goldstandard bei den Aufbaumaterialien ist immer noch der eigene Knochen. Er kann, je nach Ausmaß des Defektes, der rekonstruiert werden muss, aus dem Unterkiefer (Kinn, seitlicher Unterkiefer) oder aus dem Becken, der Rippe, der Schädelkallote etc. gewonnen werden. Wenn nur relativ wenig Material (Rekonstruktion kleiner und mittelgroßer Knochendefekte) erforderlich ist können wir auch auf Knochenersatzmaterialien zurückgreifen. Hier wird unterschieden zwischen künstlich hergestellten Materialien, solchen die aus Tier- oder Menschenknochen und den Materialien die aus Algen gewonnen werden. Link zu Cerasorb und BioOss

    Wie kann Knochen verbreitert werden?

    Ist der Knochen für das geplante Implantat zwar hoch genug aber zu schmal so kann er aufgedehnt werden. Hierzu wird der Knochen gespalten und um ca. 3-4mm aufgedehnt. Der entstehende Spaltraum wird, so weit erforderlich, mit körpereigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial verfüllt.

    Wie kann der Knochen aufgebaut werden (Knochenauflagerung)?

    Hierbei wird zusätzlicher Knochen an den Ober- oder Unterkieferknochen angelagert. In Abhängigkeit von der erforderlichen Menge kann das beim Bohren anfallende Knochenmehl, welches ggf. mit einem Knochenersatzmaterial gestreckt wird, ausreichen. Bei größeren Defekten ist eine zusätzliche Knochenspanentnahme erforderlich. Dieser Knochen wird aus dem Unterkiefer (Kinn, Weisheitszahnregion oder seitlichem Unterkieferkörper) oder aus der Beckenschaufel entnommen. Der Knochen wird sodann an die Empfängerregion angepaßt und dort i.d.R. mit kleinen Schrauben fixiert.

    Was ist ein Sinuslift (Anhebung des Kieferhöhlenbodens)?

    Im Oberkieferseitenzahnbereich fehlt es oft durch ausgedehnte Kieferhöhlen an Knochenhöhe, um ein ausreichend langes Implantat zu setzen. In solchen Fällen kann der Kieferhöhlenboden angehoben werden und der entstehende Hohlraum mit Knochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden.

  • Informationen zur Behandlung von Zysten Open or Close

    Was ist eine Zyste und warum muss sie entfernt werden?

    Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Knochen. Die meisten Zysten entstehen an den Wurzelspitzen von nervtoten Zähnen als Folge einer Entzündung. Andere Ursachen sind verlagerte, im Knochen impaktierte Weisheitszähne. Die Flüssigkeit in diesen Hohlräumen verursacht eine Druckerhöhung auf den umgebenden Knochen. Der Knochen wird durch den Wachstumsdruck der Zyste zerstört. In extremen Fällen kann es so zu einem Knochenbruch kommen. Daher müssen Zysten entfernt werden. Zysten machen häufig zunächst keine Beschwerden und werden somit oft zufällig im Rahmen einer Röntgenuntersuchung entdeckt.
    Wie wird eine Zyste entfernt?

    Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie nur sehr großen Zysten nach deren Entfernung eine umfangreiche Rekonstruktion des Knochen erforderlich wird werden in Narkose entfernt. Die Entfernung von Zysten erfolgt meistens mit der Entfernung oder der Wurzelspitzenresektion und Wurzelkanalbehandlung der verursachenden Zähne. Als Zugangsweg nutzt man entweder das, nach einer Zahnentfernung leere Zahnfach oder im Zusammenhang mit einer Wurzelspitzenresektion den Zugang über die Wurzelspitze.
    Nach der Entfernung kleiner Zysten erholt sich der Knochen von alleine. Müssen größere Zysten entfernt werden, so muss nach ihrer Entfernung der Knochendefekt mit körpereigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden. www.curasan.de www.geistlich.de

    Mit welchen Folgen muss ich rechnen?

    Allgemeine Folgen des Eingriffes sind Wundschmerzen und eine Schwellung der Wange oder Lippe. Die Schwellung bedingt mitunter eine vorübergehende Einschränkung der Mundöffnung. Siehe Verhaltensmaßnahmen nach operativen Eingriffen in der Mundhöhle! Über mögliche zusätzliche Besonderheiten der Behandlung werden Sie nach erfolgter eingehender Untersuchung individuell aufgeklärt.

  • Informationen zur Behandlung Kieferhöhlenerkrankungen Open or Close

    Was ist eine Kieferhöhlenentzündung und wann muss die Kieferhöhle operiert werden?

    Eine Kieferhöhlenentzündung ist eine akute oder chronische durch Bakterien, Viren, Pilze oder Allergene verursachte krankhafte Veränderung der Schleimhäute der Nasennebenhöhle. Durch die innige Beziehung zwischen dem Boden der Kieferhöhle und den Seitenzahnwurzeln des Oberkiefers kann gelegentlich auch ein zerstörter Zahn eine Kieferhöhlenentzündung hervorrufen. Darüberhinaus kann es bei einer Zahnentfernung im Oberkieferseitenzahnbereich zu einer Eröffnung der Kieferhöhle kommen. Wird diese nicht unmittelbar verschlossen, so können Keime aus der Mundhöhle zu einer Kieferhöhlenentzündung führen.
    Mitunter begünstigen bestimmte anatomische Gegebenheiten wie eine verbogene Nasenscheidewand, Nasenpolypen etc. das wiederholte Auftreten von Kieferhöhlenentzündungen.

    Wie wird eine Kieferhöhle operiert?

    Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie nur bei sehr umfangreichen Eingriffen ist eine Vollnarkose erforderlich. Ein direkter Zugangsweg zur Kieferhöhle ist der Knochen im Bereich des seitlichen Oberkiefers. Nach einem Schleimhautschnitt wird dort ein Knochendeckel gebildet. Über diesen Zugang kann ich die Kieferhöhle gut einsehen und krankhafte Veränderungen wie z.B. Zysten, Polypen etc. entfernen. Der Deckel wird anschließend zurückverlagert und der Schleimhautschnitt vernäht.

    Mit welchen Folgen und welchen möglichen Komplikationen muss ich rechnen?

    Allgemeine Folgen des Eingriffes sind Wundschmerzen und eine Schwellung der Wange . Die Schwellung bedingt mitunter eine vorübergehende Einschränkung der Mundöffnung.Siehe Verhaltensmaßnahmen nach operativen Eingriffen in der Mundhöhle! Über mögliche zusätzliche Besonderheiten der Behandlung werden Sie nach erfolgter eingehender Untersuchung individuell aufgeklärt.

  • Informationen zur Behandlung von Abszessen Open or Close

    Was ist Abszess und warum muss er entfernt werden?

    Ein Abszess ist eine umkapselte, durch Bakterien hervorgerufene, Eiteransammlung. Sie äußert sich als schmerzhafte gerötete Schwellung. Je nach Ausmaß der Entzündung kommt es zu Fieber, Schüttelfrost, Schluckbeschwerden und einer Einschrenkung der Mundöffnung (Kieferklemme). Die meisten Abszesse entstehen durch zerstörte Zähne. Andere Ursachen sind Verletzungen, nicht vollständig in die Mundhöhle durchgebrochene Zähne (hier bilden sich oft Schlupfwinkelinfektionen), Wurzelreste, Zahnfleischtaschen, verstopfte Speicheldrüsen u.s.w. Wird eine solche Entzündung nicht behandelt so breitet sie sich weiter aus und kann lebensbedrohlich werden.

    Wie wird ein Abszess entfernt?

    Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie und ist sehr kurz. Nach einem Schleimhautschnitt kann der Eiter ablaufen. Die Abszesshöhle wird mit einer desinfizierenden Lösung gespült und anschließend durch einen Gazestreifen offen gehalten. Dieser Zellstoffstreifen muss in den Folgetagen gewechselt werden. Je nach Ausmaß der Entzündung muss zusätzlich ein Antibiotikum eingenommen werden. Ist die Entzündung abgeklungen, ist die Behandlung der Ursache für die Abszessbildung (i.d.R. ein zerstörter Zahn) erforderlich. Nur bei sehr ausgedehnten Entzündungen, die auf die Halsweichteile übergegriffen haben, ist eine Narkose und stationäre Behandlung erforderlich. In solchen Fällen muss der Abszess von außen, dass heißt durch die Halshaut hindurch eröffnet werden.

    Mit welchen Folgen und welchen möglichen Komplikationen muss ich rechnen?

    Allgemeine Folgen des Eingriffes sind Wundschmerzen und eine Schwellung der Wange oder Lippe. Die Schwellung bedingt mitunter eine vorübergehende Einschränkung der Mundöffnung. Siehe Verhaltensmaßnahmen nach operativen Eingriffen in der Mundhöhle! An allgemeinen Komplikationen können auftreten: Nachblutungen, Wundheilungsstörungen. Über mögliche zusätzliche Besonderheiten der Behandlung werden Sie nach erfolgter eingehender Untersuchung individuell aufgeklärt.

  • Informationen zur Mundvorhofplastik (Vestibulumplastik) Open or Close

    Warum und wann muss eine Mundvorhofplastik erfolgen?

    Die Region zwischen Kieferknochen und Mund- bzw. Wangenregion ist für den Halt von Prothesen insbesondere Totalprothesen sehr wichtig. Ist dieser Bereich zu flach findet die Prothese keinen ausreichenden Halt und hebt sich bei Mundbewegungen ab. Zu einer Abflachung des Mundvorhofes (Vestibulum) kommt es vor allem infolge eines zunehmenden Schwund des Kieferknochens. So trifft dieses Problem besonders Menschen, die schon lange zahnlos sind. Da bei einer Mundvorhof- bzw. Vestibulumplastik das Weichgewebe zur Kieferbasis hin verlagert wird (relative Alveolarkammerhöhung) ist eine Mindesthöhe des Kieferknochens von 15 mm erforderlich. Wird diese Höhe unterschritten ist eine Verbesserung des Prothesenlagers nur noch durch eine Knochentransplantation möglich

  • Wie wird eine Vestibulumplastik durchgeführt? Open or Close

    Der Eingriff erfolgt i.d.R. in Lokalanästhesie. Nur in Ausnahmefällen z.B. in Kombination mit einer Mundbodensenkung kann eine Narkose erforderlich werden.
    Man unterscheidet die offene von der geschlossenen Vestibulumplastik.

    Die geschlossene Vestibulumplastik kommt nur bei gegebenen Voraussetzungen, im Oberkiefer zur Anwendung. Hierbei werden über einen kleinen Schnitt im Bereich des Lippenbandes die Muskeln und Bandansätze gelöst und zur Kieferbasis hin verschoben. Die häufiger durchgeführte Mundvorhofplastik ist die offene Vestibulumplastik. Die Schleimhaut wird am Kieferkamm durchtrennt, abgelöst und in der Nähe der Kieferbasis (tief im Mundvorhof) wieder befestigt. Hierbei entsteht eine offene Wunde vergleichbar einer Schürfwunde der Haut. Diese kann man nun der Heilung überlassen. Nachteil dieser Methode ist jedoch die unkontrollierte Narbenbildung mit zum Teil ausgeprägter Schrumpfung. Bessere Ergebnisse erreicht man, wenn man die Wundfläche mit einem Schleimhauttransplantat, das vom Gaumen gewonnen wird abdeckt.

    Mit welchen Folgen und welchen möglichen Komplikationen muss ich rechnen?

    Allgemeine Folgen des Eingriffes sind Wundschmerzen und eine Schwellung der Wangen und Lippen. Die Schwellung bedingt mitunter eine vorübergehende Einschränkung der Mundöffnung. Siehe Verhaltensmaßnahmen nach operativen Eingriffen in der Mundhöhle! An allgemeinen Komplikationen können auftreten: Nachblutungen, Entzündungen der Wunde. Über mögliche zusätzliche Besonderheiten der Behandlung werden Sie nach erfolgter eingehender Untersuchung individuell aufgeklärt.

  • Informationen zur Zungen- / Lippenbandplastik (Frenektomie) Open or Close

    Warum und wann müssen Schleimhautbänder entfernt werden?

    Ausgeprägte bzw. hoch einstrahlende Bändchen können unterschiedliche funktionelle Beeinträchtigungen hervorrufen, wie: Einschränkung der Zungenbeweglichkeit, Behinderung der korrekten Bürstenbewegung bei der Zahnreinigung usw. Das hoch ansetzende Lippenbändchen in der Oberkieferfront behindert den Lückenschluß der mittleren Schneidezähne. Bei Zahnlosigkeit können sie die Lagestabilität der Prothese beeinträchtigen und zu Schmerzen führen.
    Wie wird eine Bandplastik durchgeführt?

    Die Korrektur solcher Bänder erfolgt in örtlicher Betäubung. Der Faserzug wird entweder V-förmig (VY-Plastik) umschnitten oder durch eine Z-Plastik entfernt. Bei der VY-Plastik wird eine reine Bandverlängerung ohne Verlagerung erreicht. Das Prinzip der Z-Plastik basiert auf der Bildung von Dreieckläppchen die gegeneinander verschwenkt werden. Mit dieser, anspruchsvolleren Technik, ist eine deutlich größere Verlängerung des Bändchen möglich.

Kontakt

Für Ihre Fragen und Wünsche stehen wir jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Praxis für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Dr. Dr. Kakoschke
Overather Str. 23
51429 Bergisch Gladbach
02204.584626

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